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Willkommen in Absurdistan

Neulich war ich in Rorschach im Museum Würth in einer wunderbaren kleinen Ausstellung mit Werken von Tomi Ungerer. Die habe ich mir sogar gleich zweimal innerhalb einer Woche angesehen. Es kommt schließlich nicht allzu oft vor, dass man über Kunst kichern kann, das wollte ich ausnutzen. Abgesehen davon, dass ich mich außerordentlich gut amüsiert habe, hat es mich mit großer Bewunderung erfüllt, dass ein Mensch einen so scharfen Blick für das komische Potenzial in Alltagssituationen und -gegenständen besitzt und das auch noch verbunden mit der Fähigkeit, diese Beobachtungen so genial künstlerisch darstellen zu können. Die Absurditäten des Daseins und der Menschen sind für einen wie Tomi Ungerer offenbar ein beständiger Quell der Freude – hat er wieder was zu lachen, und wir mit ihm. Dafür kann man ja nur dankbar sein! 

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Spielen Sie noch oder arbeiten Sie schon?

Viel Zeit, die mit Ärger, Reibereien, Konflikt und negativen Gefühlen vergeudet wird, sei es bei der Arbeit, sei es privat, geht zu Lasten sogenannter „psychologischer Spiele“. 

Das Konzept der psychologischen Spiele kommt aus der Transaktionsanalyse und beschreibt ein Verhalten, das nach ganz bestimmten Mustern immer wieder ähnlich abläuft, und es hinterlässt bei allen Beteiligten ungute Gefühle, die von leichter Verärgerung bis zu langanhaltendem Zorn gehen können. 

Psychologische Spiele kosten Zeit, Geld und Nerven, verursachen Stress, Streit in der Familie und sind schädlich fürs Betriebsklima. Doch sie sind nicht unausweichlich. Hat man gelernt, sie zu erkennen, kann man sie entweder schon im Keim ersticken, indem man gar nicht erst mitspielt, oder man kann aus dem Spiel aussteigen und es dadurch beenden.

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